Danksagung Sandra Rupp Fischer

27.06.2012

Danksagung Sandra Rupp Fischer

Lieber Bischof Felix, besten Dank für deine eindrücklichen Worte.

Evangelium - Gospel - Good News – gute Nachrichten: alle Begriffe meinen wohl dasselbe.

Dass gerade ein Projekt, bei dem die Kirchenmusik im Zentrum stand und mit über 240 Veranstaltungen innerhalb zweier Monate mit vielen positiven Schlagzeilen auf sich und die Kirche im Bistum Basel aufmerksam machte, dass gerade dieses Projekt den ersten Good-News-Preis der Kath. Kirche für die Deutschschweiz entgegennehmen darf, könnte vielleicht sinnhafter nicht sein.

Herzlichen Dank an die Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz!

Die Kirchenmusik mit all ihren unterschiedlichsten Rhythmen, Harmonien und  Disharmonien versteht sich ganz im Dienste der Verkündigung. Mit Kirchenmusik gelingt es pastoral zu leben. Durch das aktive Kirchenmusizieren beschäftigen wir uns mit Liturgie, Diakonie, Katechese und Gemeindebildung. Es ist eindrücklich und erhaltenswert, dass sich alleine im Bistum Basel über 10‘000 Menschen jeden Alters wöchentlich für die Kirchenmusik engagieren. Beim Kirchenmusizieren sind Seele und Kehle eng vereint (bezugnehmend auf die Laudatio von Bischof Felix).

Die Auszeichnung mit dem ersten Good-News-Preis für die Deutschschweiz ist für mich und die etlichen cantars-Involvierten (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) eine grosse Ehre und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit.  Die Auszeichnung unterstreicht, dass es gelingen kann, mit einem kirchlichen Projekt in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen zu werden. Wenn wir uns engagieren, nämlich in jenen Bereichen, in welchen wir Kirche wirklich stark sind: z.B. im Liturgie feiern zu unterschiedlichsten Anlässen und Lebenslagen, in der  Pflege der Kultur (nicht nur in der Musikkultur, auch in der Bildenden Kunst oder in der Alltagskultur), wenn wir uns engagieren in der Jugendarbeit, in der Sozialarbeit, in der Freiwilligenarbeit usw. dürfen respektive sollen und müssen wir auch darüber sprechen: in den Medien, via Werbekampagnen oder vernetzt in der digitalen Welt. Andere tun dies schon längst.

Dass cantars gelingen konnte, ist all jenen Menschen zu verdanken, welche begeistert am selben Strick gezogen haben, aber auch jenen, welche mit kritischen Fragen am Projekt zweifelten und uns dadurch noch mehr anspornten, dranzubleiben. Ich war mir immer sicher, dass über die Sprache der Musik die Kirche eine breite Ausstrahlung nach innen und aussen erzielen kann.  Und ich bin erleichtert, dass dies bei cantars so eingetroffen ist.

Ich möchte mich bei meiner Familie bedanken, sie hat mich immer unterstütz, auch wenn sie während diesem grossen Projekt oft auf mich verzichten musste. Weiter gilt mein Dank dem cantars-Gesamt-OK, den Anlass-OKs, allen Chorleiterinnen, Organisten, Sängerinnen und Sängern, Helferinnen und Helfern, für die vielen inspirierenden, berührenden Momente während cantars, den Botschafterinnen und Botschaftern für die ideelle Unterstützung, der Bistumsleitung, den Landeskirchen, Synoden und Kirchgemeinden, welche uns ideelle und finanziell unterstützten, den Medienpartnern, den Mitarbeitenden in Grafik und Medien, den Sponsoren, Förderern und Gönnern. Ohne sie alle wäre das kirchenklangfest 2011 nicht das geworden, was es war.

Schön, dass wir genau ein Jahr nach cantars noch über cantars und die Kirchenmusik sprechen.  Cantars hat wohl tatsächlich beweget, inspiriert, angesteckt, berührt! Gott sei Dank.